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  • Transformationskostenzuschuss für Kitas 2026/2027

    Das Land NRW stellt im Kitajahr 2026/27 einen zusätzlichen Landeszuschuss in Höhe von 200 Millionen Euro zur Verfügung, um die örtlichen Träger der öffentlichen Jugendhilfe bei den bevorstehenden Anpassungsprozessen zu unterstützen, die durch die Veränderungen des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) entstehen. Die Mittel werden über die Jugendämter an die Träger von Kindertageseinrichtungen weitergeleitet werden. Eine Antragstellung ist nicht erforderlich, die Verteilung erfolgt auf Grundlage der Kindpauschalen für das Kindergartenjahr 2026/2027. Die Auszahlung erfolgt in zwei Tranchen: Der Anteil für 2026 wird nach Bestandskraft des Bescheides ausgezahlt, der Anteil für 2027 voraussichtlich im Februar 2027. Die erhaltenen Mittel sind zweckentsprechend zu verwenden und im KiBiz-Verwendungsnachweis auszuweisen. Weitere Informationen findet ihr im LWL-Rundschreiben 22/2026 “Landeszuschuss zur Finanzierung der Transformationskosten in Kindertageseinrichtungen im Kindergartenjahr 2026/2027”, das an die Jugendämter gegangen ist. Es wurde eine Ergänzung zum LWL-Rundschreiben Nr. 22/2026 veröffentlicht:

  • KiBiz-Änderungen

    Das neue KiBiz ist verabschiedet und wird zum 01.08.2027 in Kraft treten. Wer es im Wortlaut lesen möchten, wird hier fündig. Bei der Umgestaltung des Gesetzes wurden etliche Regelungen in Rechtsverordnungen geschoben, die Genaueres erläutern sollen. Diese Verordnungen lassen aber leider auf sich warten. Das bringt viel Unsicherheit in etliche Themen und es ist zurzeit noch unklar, wann wir mit Aufklärung rechnen können. Die Freie Wohlfahrtspflege setzt sich dafür ein, dass das Ministerium noch in diesem Jahr vor allem die Personalverordnung aber auch weitere Durchführungsverordnungen erstellt und veröffentlicht. Ob das gelingen wird, bleibt abzuwarten. Die Jugendämter (JA) sind leider genau so schlau wie wir alle und warten ihrerseits dringend auf genauere Erläuterungen und Entscheidungen aus Düsseldorf. Sie müssen aber trotzdem im Rahmen ihrer Jugendhilfeplanung schon jetzt die Zeit ab Sommer 2027 planen. Deshalb kommen auch auf die Träger vor Ort Entscheidungen zu, die sie teils ohne Kenntnisse über die genauen Bedingungen und Auswirkungen treffen müssen. Das ist äußerst ärgerlich! Wir möchten euch im Folgenden zu den aktuell wichtigsten Punkten ein paar Hinweise und im Anschluss unsere Einschätzung dazu geben. Endgültige Bewertungen und Entscheidungen müsst aber ihr als Kitaträger – und zum Teil auch im Benehmen mit eurem Jugendamt – treffen. § 26 Angebotsstruktur in Kindertageseinrichtungen + § 27 Öffnungs- und Betreuungszeiten in Kindertageseinrichtungen + Anhänge 1 + 2: Die Träger sollen sich bei den von ihnen angebotenen Betreuungszeiten an den Bedarfen der Eltern und dem Kindeswohl orientieren. Dabei soll auch die Möglichkeit einer unterschiedlichen Betreuungszeit je Wochentag gegeben werden, wenn es die organisatorischen und personellen Möglichkeiten zulassen. Im Rahmen der Jugendhilfeplanung wird über die Angebotsstruktur in einer Einrichtung und im Wohnbereich entschieden. Der Stichtag für die Zuordnung zu U3 und Ü3 ist um einen Tag vorverlegt worden. Nun gilt das Alter, dass ein Kind am 31.10. hat. Eine Überschreitung der Kinder pro Gruppe soll in der Regel nicht mehr als 2 Kinder betragen. In Ausnahmesituationen können in den GI- und GIII-Gruppen für bis zu 6 Wochen 2 weitere Kinder betreut werden. Die Personalstunden sollen entsprechend der Kinderzahlen vorgehalten werden. Der Träger kann Kern- und Randzeiten anbieten. Dabei muss die Kernzeit pro Tag mindestens 5 Stunden und pro Woche mindestens 35 Stunden betragen. Die Buchungszeiten werden um die 30h und 40h erweitert. Die Gruppenformen, deren Grundbedingungen und die dafür vorzuhaltenden Mindestpersonalstunden bleiben gleich, die neuen Zwischenstufen werden prozentual zu den bisherigen berechnet. Die finanzielle Ausstattung der Kindpauschalen der Zwischenschritte ist jedoch nicht prozentual gleich, das heißt der Zwischenschritt zwischen 35h und 45h ist nicht genau die Hälfte der Differenz. Stattdessen liegt der Wert des neuen 40h-Zuschusses näher an dem 45h-Zuschuss als am 35h-Zuschuss. Gleiches gilt für den neuen 30h-Zuschuss. Unsere Einschätzung: Durch diese Regelungen wird es große Veränderungen in der Angebotsstruktur der Einrichtungen in einem Wohnbereich geben. Das Gesetz verlangt von einem einzelnen Träger nicht, dass er alle 5 Buchungszeiten anbieten muss. Aber das örtliche Jugendamt muss im Rahmen seiner Jugendhilfeplanung dafür sorgen, dass das Angebot der Nachfrage entspricht. Die Erwartungshaltung an die Träger wird von JA zu JA unterschiedlich sein. Gerade für kleine und kleinste Einrichtungen sind aber unterschiedliche Buchungszeiten finanziell nur schwer zu stemmen, da die für die Gewährleistung der Aufsichtspflicht notwendige Anzahl der Betreuungspersonen nicht linear zu der Anzahl der Kinder abnimmt. Die oben beschriebenen finanziellen Zuschüsse für die neuen Buchungszeiten 30h und 40h verringern allerdings den Verlust ein wenig. Insbesondere für eingruppige Einrichtungen wird es aus wirtschaftlichen Gründen in der Regel aber bei ein oder zwei Buchungszeiten bleiben müssen. Allerdings läuft eine Einrichtung dabei Gefahr, auf Dauer weniger Anmeldungen zu erhalten, wenn es in der Nachbar-Kita flexiblere Angebotsstrukturen gibt. Ob hier die zusätzlichen Zuschüsse über das Flexibilisierungsmodell helfen können, sollte im Einzelnen geprüft werden. Die genauen Bedingungen zu den Kern- und Randzeiten – insbesondere die notwendige personelle Ausstattung der Randzeiten – sind noch unklar, da eine Personalverordnung noch nicht vorliegt. Deshalb empfehlen wir unseren Mitgliedern zum jetzigen Zeitpunkt keine Einführung dieser Kern- und Randzeiten, es sei denn, es gibt einen innerbetrieblichen triftigen Grund. Für eingruppige Einrichtungen wird diese Möglichkeit vermutlich auch kein Vorteil sein, da in einer früheren Erläuterung zu dem Vorhaben neben den notwenigen Ergänzungskräften von mindestens einer anwesenden pädagogischen Fachkraft bei bis zu 50 Kindern ausgegangen wurde, was ja auch jetzt schon der Fall (und pädagogisch auch absolut sinnvoll) ist. § 48a Landeszuschuss zur Finanzierung der Transformationskosten: Es wird bis zur Einführung eines „kindbezogenen faktorbasierten Finanzierungssystems“ einen pauschalen Zuschuss nach einem festgelegten Verteilerschlüssel geben (insgesamt landesweit 200 Mio. pro Jahr). Dieser wird auch schon für das laufende Kitajahr 2026-27 gewährt. Der Verteilerschlüssel richtet sich nach der Verteilung der Kindpauschalen in einem Jugendamtsbezirk. Noch in 2026 wird es eine erste Zahlung geben, in 2027 eine weitere. Erste Bescheide von Kommunen sind bereits da. Aus ihnen geht hervor, dass schon Anfang 2027 eine erste Bestätigung des Trägers über die rechtmäßige Verwendung des Zuschusses 2026 gegeben werden muss. Unter anderem zum Verwendungszweck steht auf der Seite des LWL: „Die Pauschale dient gemäß den Erläuterungen im Haushaltsplan 2026 der Bewältigung vorübergehender Mehrausgaben, die im Zusammenhang mit den anstehenden Änderungen des KiBiz und den hierdurch bedingten Transformationsprozessen entstehen.“ Unsere Einschätzung: Es ist positiv, dass ein erster Transformationskostenzuschuss noch in 2026 ausgeschüttet wird! Allerdings bleibt unklar, um wieviel Geld es sich für die einzelne Kita handeln wird. Der Verwaltungsaufwand ist für alle Beteiligten hoch und vor allem bleibt es sehr schwammig, welche Kosten von diesen Geldern nun wirklich finanziert werden können. Der im Januar vom Land angekündigte freiwillige Zuschuss, der die finanziellen Einbußen durch die gesunkenen Kindpauschalen im laufenden Kitahjahr ausgleichen sollte, soll mündlichen Aussagen zufolge ebenfalls mit den Transformationskosten abgegolten sein. Es bedarf also dringend Konkretisierungen noch in diesem Jahr, um die vielen Fragen klären zu können! § 48b Landeszuschuss zur Finanzierung der Kita-Helferinnen und Kita-Helfer: Es gibt weiterhin 16.200,00 pro Jahr und Einrichtung, wenn Kita-Helfer*innen beschäftigt werden. Das Antragsverfahren wird vereinfacht und in den Zuschussantrag integriert. Die Bedingungen für die Verwendung dieses Zuschusses sind aber noch nicht veröffentlicht. Unsere Einschätzung: Wir können froh sein, dass die große Protestwelle Erfolg gezeigt hat und insbesondere die kleinen Einrichtungen weiterhin zusätzliches Unterstützungspersonal einstellen können! Und sehr positiv ist, dass das Antragsverfahren (und dadurch hoffentlich auch der Verwendungsnachweis) erheblich vereinfacht wird. Offen bleibt, wie die Fördervoraussetzungen aussehen werden. Werden die personellen Voraussetzungen gleich bleiben? Wird der Zuschuss um 1/12 pro Monat ohne eingestelltes Personals gekürzt oder geht man zurück zu der alten Regelung eines Jahreszuschusses? Zu hoffen ist, dass sich hier auch einiges vereinfacht. Wie geht es weiter? Die freie Wohlfahrtspflege wird sich weiterhin in die Entwicklungen der KiBiz-Umsetzung einbringen und für eine fachlich gute Ausgestaltung kämpfen. Wir können nur hoffen, dass die bisherige Zeitplanung des Ministeriums angepasst wird und wir noch in diesem Jahr viele Antworten aus Düsseldorf erhalten. Wir als euer Dachverband planen eine Informationsveranstaltung zu allen Änderungen des KiBiz und deren Auswirkungen auf eure Kitas. Da aber noch so vieles im Unklaren liegt, werden wir das voraussichtlich erst im nächsten Jahr (d.h. 2027) tun, wenn uns mehr Antworten als Fragen vorliegen. Über Zwischenschritte halten wir euch natürlich wie immer zeitnah per E-Mail auf dem Laufenden!

  • Förderung ehrenamtlicher Projekte

    Die neue Bingo! Ehrenamtsstiftung NRW fördert ehrenamtliche Projekte mit Bezug zu NRW. Gemeinnützige Organisationen können ab September eine Förderung von bis zu 5.000€ beantragen. Bedingungen: Projekte, die Ehrenamt möglich, attraktiv oder sichtbar machen. Projektbezogene Sach- und Personalausgaben. Institutionell bedingte Förderungen (z.B. Baumaßnahmen), die Anschaffung von Transportmitteln sowie Dauerförderungen (z.B. Mitgliedsbeiträge, Mietkosten, fortlaufende Eigenpersonalkosten) können nicht gefördert werden. Es können auch keine Projekte, die bereits begonnen wurden und laufende Kosten haben gefördert werden. Auch eine Folgefinanzierung von bereits geförderten Projekten ist nicht möglich. Beispiele: Mitmachangebote: Neue offene Workshops, Sporttage oder kreative Nachbarschaftstreffs, um Menschen für das Vereinsleben zu begeistern. Gewinnung von Ehrenamtlichen: Kampagnen, Infotage oder digitale Aktionen, um gezielt neue Helfer und Mitglieder für die Vereinsarbeit zu gewinnen. Veranstaltungen: Bürgerfeste, kleine Kultur-Events oder Jubiläen, die das Zusammenleben im Quartier oder Dorf stärken. Sichtbarkeit und Ausstattung: Anschaffung kleinerer Materialien oder Technik, um die ehrenamtliche Arbeit vor Ort zu erleichtern oder zu präsentieren. In diesem Leitfaden zur Antragsstellung findet man alle wichtigen Infos zu den Bedingungen. Die Antragstellung erfolgt online auf https://bingo-ehrenamtsstiftung.nrw/.

  • Aktionswoche "Wir sehen rot"vom 29. Juni – 03. Juli

    Das Team der Elterninitiative Kita Kolibri e.V. hat sich an der Aktionswoche "Wir sehen rot" beteiligt: Zunächst haben die Kita-Eltern beim Bringen und Abholen rot gesehen - nämlich an unserer Eingangstür. So konnten wir irritieren und die erste Aufmerksamkeit erregen. Danach wurde die Aufmerksamkeit auf den Weg bis zum Gruppenraum gelenkt: Auf den Boden haben wir die Plakate sowie mehrere große und kleine Brillen geklebt, so sind wir nicht nur mit den Eltern sondern auch mit den Kindern ins Gespräch gekommen. Die Gespräche mit den Eltern haben wir dazu genutzt, auf eine kleine Postkartenaktion aufmerksam zu machen, bei der auch das Gruppenbild der Kinder (siehe unten) verschickt werden soll. Außerdem haben wir den Eltern eine vorgefertigte Mail zukommen lassen, damit möglichst sie viele die Politiker*innen gezielt anschreiben. Beispiel-Mail Kita Kolibri e.V.: Beitrag vom 22. Juni 2026: DAFFKE Münster e.V. ist Mitglied in der Landesarbeitsgemeinschaft Elterninitiativen NRW (LAGE NRW). Die LAGE NRW ruft landesweit und trägerübergreifend zu einer Aktionswoche „Wir sehen rot“ vom 29. Juni – 03. Juli 2026 auf. Weitere Informationen, Plakatentwürfe und einen Pressetext-Vorschlag für die lokale Presse zur eigenen Weiterverwendung findet Ihr auf der Website der LAGE NRW: https://lage-nrw.org/lage-nrw-aktionswoche-wir-sehen-rot-vom-29-juni-03-juli/ Verteilt diesen Aufruf gerne auch in euren Kitakreisen weiter, sodass möglichst viele Kitas ein Zeichen setzen können. Unser Aufruf: Die Situation in den Kindertageseinrichtungen in NRW ist seit Jahren angespannt. Viele Fachkräfte stoßen im Alltag an ihre Grenzen: Personalmangel, hohe organisatorische Anforderungen und unzureichende Rahmenbedingungen erschweren die pädagogische Arbeit zunehmend. Immer wieder wird der Kitabetrieb eingeschränkt bis hin zu Notbetreuung oder Schließung. Aktuell wird ein Gesetzentwurf diskutiert, der die Rahmenbedingungen in Kindertageseinrichtungen verändern soll. Auf den ersten Blick klingen viele Formulierungen positiv. Es ist von „Flexibilität“, „Entlastung“ und „mehr Handlungsspielraum“ die Rede. Doch stattdessen werden sich ohne weitere Änderungen des Gesetzentwurfes die finanziellen Auswirkungen auf die Kitas weiter verschärfen, was die Qualität der pädagogischen Arbeit zusätzlich gefährden wird. Wir befürchten deshalb – wie andere Kitaverbände auch – weiterhin eine Verschlechterung der Situation. Es bleibt noch weniger Zeit für Bildung, denn Betreuung und Aufsichtspflicht stehen im Fokus. Notbetreuung droht weiterhin, da der geforderte Personalschlüssel zu niedrig ist, um auf Urlaub und Krankheitszeiten zu reagieren. Setzt mit uns ein Zeichen! Mit der Aktion „Wir sehen rot“ möchten wir gemeinsam und landesweit ein sichtbares Zeichen setzen. Unser Ziel ist es, für bessere Bedingungen in den Kitas einzustehen: Für die Kinder, für die Familien und für die Fachkräfte. Beteiligt Euch an der Aktionswoche „Wir sehen rot!“ vom 29. Juni – 03. Juli Plakate, rote Bettlaken oder Tücher gut sichtbar aus dem Fenster hängen Flyer verteilen Regionale Politiker ansprechen und anschreiben Lokale Presse informieren die Aktion auf Social Media teilen … Am 09. Juli 2026 wird der Jugendhilfeausschuss des Landes NRW das letzte Mal vor der geplanten Verabschiedung im Landtag Mitte Juli tagen. Das neue KiBiz soll dann zum 01.08.2027 in Kraft treten.

  • Neue Arbeitshilfe Aufsichtsrechtliche Grundlagen "Inklusionspädagogische Konzeption ..."

    Die Landesjugendämter in NRW (LWL und LVR) haben die neue Arbeitshilfe Aufsichtsrechtliche Grundlagen "Inklusionspädagogische Konzeption in betriebserlaubnispflichtigen Tageseinrichtungen für Kinder gemäß §§ 45 ff. SGB VIII" veröffentlicht. In der entwickelten Arbeitshilfe werden die Mindeststandards einer inklusionspädagogischen Konzeption beschrieben. Was bedeutet diese Arbeitshilfe für unsere Kita? Muss eine neue Konzeption geschrieben werden? Nein, aber jede Kita sollte überprüfen, ob ihre Konzeptionen die geforderten inklusionspädagogischen Vorgaben erfüllen und die Konzeptionen bei Bedarf entsprechend überarbeiten! Neue Arbeitshilfe Aufsichtsrechtliche Grundlagen "Inklusionspädagogische Konzeption...": Rundschreiben Nr. 15/2026 des LWL-Landesjugendamtes:

  • Klimastadt-Vertrag Münster - Kitas in Elterninitiative machen mit

    Die Stadt Münster will klimaneutral und klimaangepasst werden: "Wir alle wollen in einer Stadt leben, die auch morgen noch hohe Lebensqualität und unseren Kindern und Enkeln ein lebenswertes Zuhause bietet. Damit Münster klimaneutral wird und sich an die nicht mehr vermeidbaren Folgen des Klimawandels anpasst, müssen alle – egal ob Bürgerin oder Bürger, Unternehmen, Wissenschaft, Vereine, Verwaltung und Politik – etwas dazu beitragen. Jede und jeder kann einen Beitrag dazu leisten, Münster zu einer klimagerechten Stadt zu machen - es braucht uns alle!" (Quelle: www.stadt-muenster.de/klimastadt) Mehrere unserer Mitglieds-Kitas engagieren sich bereits! Ihre Beiträge zu Klimaschutz- und -anpassung findet ihr unter den Beiträgen von Bürger*innen, Initiativen und Vereinen. Eure Kita kann auch dabei sein! Wahrscheinlich findet in eurem Kita-Alltag schon mehr Klimaschutz statt, als euch bewusst ist. Überprüft, an welchen Stellen eure Kita sich bereits klimaschonend verhält und wo ihr außerdem noch CO2 einsparen könnt. Leistet Öffentlichkeitsarbeit für eure Kita, indem ihr präsentiert, an welchen Stellen eure Kita Beiträge zum Klimaschutz leistet! Für viele Maßnahmen bietet die Stadtverwaltung Unterstützung an, lasst euch inspirieren: www.klima.muenster.de Hier könnt ihr euren Beitrag zum Klimastadt-Vertrag einreichen. Präsentation der Stadt Münster zum Thema Klimastadt-Vertrag:

  • Informative Online-Veranstaltungen des LWL-Landesjugendamtes

    Vorstellung der neuen Aufsichtsrechtlichen Grundlage – Inklusionspädagogische Konzeption in betriebserlaubnispflichtigen Tageseinrichtungen für Kinder gemäß §§ 45 ff. SGB VIII Dienstag, 07.07.2026 von 10:30 bis 13:00 Uhr Nutzen: Im Online-Vortrag werden die Neuerungen der Aufsichtsrechtlichen Grundlage vorgestellt. Zielgruppe: Kita-Fachberatungen, Träger der Kindertagesbetreuung, Jugendämter, Leitungen Die Veranstaltung ist kostenfrei. Anmeldeschluss: 03.07.2026. → Hier geht es zur Anmeldung. Regelmäßige Web-Sprechstunde „Einsatzmöglichkeiten im Sinne der Personalverordnung NRW“ In der Web-Sprechstunde werden grundlegende Informationen zu den verschiedenen Berufs- und Personengruppen vermittelt, die im Rahmen der personellen Mindestbesetzung gemäß der Personalverordnung NRW in Kindertageseinrichtungen eingesetzt werden können. Die kostenfreie Online-Veranstaltung findet von 09:30 bis 11:30 Uhr auf einer digitalen Plattform statt. Termine im 2. Halbjahr 2026: Mittwoch, 22.07.2026, Anmeldeschluss: 08.07.2026 → Hier geht es zur Anmeldung. Donnerstag, 10.09.2026, Anmeldeschluss: 27.08.2026 → Hier geht es zur Anmeldung. Mittwoch, 14.10.2026, Anmeldeschluss: 30.09.2026 → Hier geht es zur Anmeldung. Donnerstag, 03.12.2026, Anmeldeschluss: 19.11.2026 → Hier geht es zur Anmeldung. Infos kompakt: Personen mit im Ausland erworbener Qualifikation in der Kita – neue Chancen für die Fachkräftegewinnung Mittwoch, 18.11.2026 von 09:30 bis 11:30 Uhr, → Hier geht es zur Anmeldung. Anmeldeschluss: 04.11.2026 kostenfreie Online-Veranstaltung Neben dem Kontakt zur zuständigen Bezirksregierung und der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (ZAB), kann unter bestimmten Voraussetzungen auch die Datenbank anabin zur Einschätzung einer im Aus-land absolvierten Qualifikation genutzt werden. Nach einem Input zu den gesetzlichen Vorgaben, wird der Blick auf die damit verbundenen Chancen für die Fachkräftegewinnung gerichtet. Birgit van Tessel vom Fachkräftenetzwerk & Informationszentrum für Fachkräfteeinwanderung (FIF NRW) stellt dar, wie der Einsatz von Fachkräften mit im Ausland erworbener Qualifikation gelingen und welche Unterstützungsmöglichkeiten das FIF NRW Trägern von Kindertagesein-richtungen in diesem Prozess bieten kann.

  • Einsatzmöglichkeiten im Sinne der Personalverordnung NRW

    kostenlose Web-Sprechstunde des LWL (Anmeldung nötig) Termine im 2. Halbjahr 2026: • 22.07.26 • 10.09.26 • 14.10.26 • 03.12.26 Die kostenfreie Online-Veranstaltung findet jeweils von 09:30 bis 11:30 Uhr auf einer digitalen Plattform statt. Hinweis: Für die Teilnahme ist eine vorherige Anmeldung nötig, Anmeldeschluss ist jeweils 14 Tage vor dem Termin der Web-Sprechstunde! Die Links zur Anmeldung findet ihr im Flyer des LWL-Landesjugendamtes (siehe unten). In der Web-Sprechstunde werden grundlegende Informationen zu den verschiedenen Berufs- und Personengruppen vermittelt, die im Rahmen der personellen Mindestbesetzung gemäß der Personalverordnung NRW in Kitaseingesetzt werden können. Flyer des LWL-Landesjugendamtes:

  • Regionale Ombudsstelle im Regierungsbezirk Münster

    "Ombudsstellen helfen dabei, Missverständnisse oder Streitigkeiten zwischen Familien und Jugendämtern und/oder Trägern der freien Jugendhilfe zu klären - unabhängig und vertraulich." Die regionale Ombudsstelle im Regierungsbezirk Münster hat jetzt eine eigene Webseite. "Mit dem Kinder- und Jugendstärkungsgesetz (KJSG) wurde bundesweit festgelegt: Kinder, Jugendliche und ihre Familien brauchen eine unabhängige Stimme, die sie unterstützt, wenn es in der Jugendhilfe zu Problemen oder Konflikten kommt. Durch die gesetzliche Verankerung der Ombudsstellen im § 9a SGB VIII wurde dieser Gedanke in die Praxis umgesetzt. Am 1. September 2025 hat in Datteln die erste regionale Ombudsstelle im Regierungsbezirk Münster ihre Arbeit aufgenommen. Die Ombudschaft Jugendhilfe NRW e. V. in der Funktion der überregionalen Ombudsstelle in Wuppertal bleibt weiterhin bestehen, und weitere Standorte in anderen Regierungsbezirken sind bereits in Planung. Ombudsstellen unterscheiden sich von anderen Beratungsangeboten: Sie setzen sich besonders dafür ein, Machtungleichgewichte zwischen Ratsuchenden und Fachkräften auszugleichen. Dabei schaffen sie einen unabhängigen Raum für Beratung, Klärung und faire Lösungen - immer im Sinne der Kinder, Jugendlichen und deren Familien." Quelle: Ombudsstelle Datteln Mehr Informationen zur Arbeit der Ombudsstelle könnt ihr auf der Website www.ombudsstelle-datteln.de finden. Kontakt: Frau Barbara Kortenbusch 02363 / 107494 ombudsstelle­@ombudsstelle.datteln.de Frau Melanie Avdić 02363 / 107495 ombudsstelle­@ombudsstelle.datteln.de

  • Kita-Helfer:innen-Programm NRW

    Das MKJFGFI informiert: Die Landesregierung setzt das Kita-Helfer:innen-Programm fort. Für die Fortführung des Programms sind im Haushaltsplan für 2026 139 Millionen Euro vorgesehen. Gefördert werden Personalausgaben für zusätzliche Hilfskräfte und für die Aufstockung von Stunden bei vorhandenem nicht-pädagogischen Personal ebenso wie im pädagogischen Bereich, sofern sich dieses Personal in einer pädagogischen Qualifizierung befindet. Bewilligungs- und Durchführungszeiträume sowie Antragsfristen: vom 01.8.2026 bis einschließlich 31.12.2026, Festbetrag pro zuschussberechtigter Kita: 6.750,- Euro (Antragsfrist: ca. 15.07.2026, je nach Kommune) vom 01.01.2027 bis einschließlich 31.7.2027, Festbetrag pro zuschussberechtigter Kita: 9.450,- Euro (Antragsfrist: ca. 15.12.2027, je nach Kommune) Die Antragsfristen für die Kommunen beim LWL-Landesjugendamt sind der 31.7.2026 bzw. der 31.12.2026, daher müssen die Anträge der Kita-Träger früher bei ihrem örtlichen Jugendamt eingegangen sein. Beachtet daher bitte die Antragsfristen des für euch zuständigen Jugendamtes - es handelt sich um Ausschlussfristen, d.h. Anträge, die nach Ablauf der Frist eingereicht werden, können nicht berücksichtigt werden! Im Falle von kürzeren Anstellungszeiträumen reduziert sich der Festbetrag um 1.350,-Euro pro Monat. Informationen zum Kita-Helfer:innen-Programm NRW auf der Homepage des MKJFGFI Alle Informationen zum Kita-Helfer:innen-Programm sowie die Antragsformulare für Träger findet ihr auf der Homepage des LWL-Landesjugendamtes unter dem Punkt "Kita-Helfer:innen". Wir haben die Dokumente von der LWL-Homepage auch für euch heruntergeladen: NEU: Handreichung Beratungsbögen Kitahelfer_innen 2026

  • Förderanträge für piA Kinderpfleger*in möglich

    Wer zuerst kommt, mahlt zuerst! Das MKJFGFI informiert zur piA-K Förderrichtlinie 2026: Über die Plattform „Förderung.NRW“ können Anträge auf Zuwendungen für die Durchführung von Ausbildungen zum/r staatlich geprüften Kinderpfleger*in im Ausbildungszeitraum 1. August 2026 bis 31. Dezember 2027 gestellt werden. „Wie schon für den Zeitraum 1. August 2025 bis zum 31. Dezember 2026 handelt es sich um einen Festbetrag in Höhe von insgesamt 11.900 Euro für maximal 900 Plätze. Antragsfrist ist der 31. August 2026, es gilt zudem das „Windhundprinzip“. Die Förderung adressiert insbesondere Ausbildungsplätze für junge Menschen, die eine Erstausbildung absolvieren. Träger, die beispielsweise Kita-Helfer*innen zu Kinderpfleger*innen qualifizieren wollen, sollten vor Antragstellung die Möglichkeiten einer gegebenenfalls besser geeigneten Beschäftigtenqualifizierung bei der zuständigen Agentur für Arbeit prüfen. Die Möglichkeit der Antragstellung auf Förderung.NRW finden Sie hier: https://www.xn--frderung-n4a.nrw/onlineantrag/programm/237/programmJahr/2026 Die piA-K Förderrichtlinie 2026 finden Sie hier: 12.05.2026 Richtlinie zur Gewährung von Zuwendungen zur Förderung einer Qualifizierung in Kindertageseinrichtungen zur staatlich geprüften Kinderpflegerin beziehungsweise zum staatlich geprüften Kinderpfleger im Zeitraum von August 2026 bis Juli 2028 | RECHT.NRW.DE Weitere Informationen können Sie auch der Pressemitteilung des MKJFGFI entnehmen: https://www.mkjfgfi.nrw/landesregierung-setzt-foerderung-von-900-praxisintegrierten-ausbildungsplaetzen-fuer-angehende.“ Mitteilung des MKJFGFI zur Antragstellung piA-K 2026:

  • KiBiz-Novellierung: WDR-Interview zur Nachbesserung des Gesetzentwurfs / Stellungnahmen der Fachverbände

    Der WDR berichtete am 15.04.2026: "Ministerin Verena Schäffer von den Grünen hat Proteste und Kritik am ursprünglich geplanten Entwurf aufgenommen und nachgebessert. Im Westblick Interview erläutert sie Details." Hier könnt ihr euch das Interview anhören: Folgende Stellungnahmen der Freien Wohlfahrtspflege NRW und der Landesarbeitsgemeinschaft Elterninitiativen NRW zur KiBiz-Novellierung wurden an den Landtag NRW geschickt. Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege in NRW (LAG FW NRW): Landesarbeitsgemeinschaft Elterninitiativen NRW (LAGE NRW): Hier findet ihr einen kritischen Beitrag aus dem Blog der pragma GmbH zur geplanten KiBiz-Novelle: https://kitaqualitaet.de/detail/noch-mal-zum-kibiz-und-drumherum/

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