ABC-Klassen
- 24. Feb.
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Aktualisiert: 25. Feb.
Kinder, deren sprachliche Kompetenzen bei einer vorgezogenen Schuleingangsuntersuchung als unzureichend eingeschätzt werden, sollen ab 2028 in dem Jahr vor ihrer Einschulung zu Kleingruppen von 4-10 Kindern zusammengefasst werden. Diese sollen sich 2 x pro Woche für jeweils 2 Stunden an zentralen Orten (Grundschule, Kita oder anderswo) treffen, um von Lehrkräften oder schul-angestellten Sozialpädagog*innen sprachlich gefördert zu werden.
Wir sehen die Notwendigkeit einer stärkeren Förderung der Sprachkompetenzen im Vorschulbereich auch, stehen dem aktuellen Vorhaben des Schulministeriums (das Gesetzgebungsverfahren hat gerade begonnen) aber kritisch gegenüber. Die Erfahrungen der letzten rund zehn Jahre insbesondere mit dem "Delfin-4-Verfahren" haben gezeigt, wie wichtig in dieser Altersstufe eine möglichst breite alltagsbegleitende Sprachbildung ist, bei der das Lernumfeld vertraut ist und die Kinder eine verlässliche Bindung zu den Fachkräften haben.
Stellungnahmen der LAGE NRW, der Freien Wohlfahrtspflege NRW und des VBE NRW:


