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Freie Kita-Träger in Münster fordern ...

Aktualisiert: 21. März

... von der Stadt die Übernahme ihres Trägeranteils


Die finanzielle Situation in der Kitabetreuung hat sich im laufenden Kitajahr landesweit dramatisch zugespitzt. Die Schere zwischen den öffentlichen Zuschüssen (Kindpauschalen) einerseits und den Personal- und Sachkosten (immensen Kostensteigerungen druch Inflation und hohem Tarifabschluss) andererseits ist weit geöffnet. Insbesondere freie Träger machen zunehmend kaum noch auszugleichende Defizite und das Land NRW weigert sich, ihre Zuschüsse kostendeckend zu gestalten.

Nun haben sich die freien Kita-Träger in Münster (darunter auch DAFFKE) zusammengetan und fordern die Stadt Münster auf, die gesetzlich vorgeschriebenen Trägeranteile in Gänze zu übernehmen, da sie nicht mehr selbst zu erwirtschaften sind.

In Elterninitiativen müssen die Eltern als Vereinsmitglieder diesen Trägeranteil aus der eigenen Tasche finanzieren. Dies führt zu einer finanziellen Ungleichbehandlung im Vergleich zu Eltern, die ihre Kinder in Einrichtungen anderer Träger haben. Und diese finanzielle Belastung kommt zum notwendigen ehrenamtlichen Engagement als Vereinsmitglied einer Elterninitiative hinzu. Deshalb fordern die Elterninitiativen in Münster die Übernahme des Trägeranteils seit Jahren ... bisher leider erfolglos.

Nun hoffen wir im Zusammenschluss mit den anderen Trägern darauf, mit der Stadt Münster zu einer Einigung zu kommen.
     
Da wir uns zurzeit sowohl im mündlichen als auch im schriftlichen Austausch mit der Verwaltung und der Politik befinden, haben wir bisher von einer öffentlichen Auseinandersetzung abgesehen. 

Aus bisher unbekannter Quelle haben die lokalen Medien RUMS und WN nun von einem Brief der freien Kita-Träger an die Ratsparteien erfahren, in dem wir aufgrund der massiven Unterfinanzierung durch das Land die Übernahme des Trägeranteils durch die Kommune fordern und eine Antwort spätestens nach der nächsten Ratssitzung am 24. April 2024 erwarten.

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